Belgien: Terrorwarnstufe bleibt auf 3

Die Terrorwarnstufe in Belgien bleibt vorerst unverändert auf drei. Das hat das belgische Analyseorgan für Bedrohungsszenarien OCAD nach einer erneuten Situationsanalyse entschieden und wurde der VRT vom Sprecher des Innenministers Jan Jambon (N-VA) bestätigt.

Die Stufe drei ist die zweithöchste Stufe. Die Bedrohung ist also ernst und ein Anschlag wird für möglich und wahrscheinlich gehalten.

Die Terrorwarnstufe war nach den Anschlägen vom 13. November in Paris und die zahlreichen Spuren, die, was die Organisation der Taten betrifft, u.a. direkt nach Belgien führten, auf 4 (sehr ernst) heraufgesetzt worden. Die Stufe blieb bis Ende November auf 4 und wurde dann auf 3 herabgesetzt. Die jüngste Analyse der Sicherheitsdienste habe keine neuen Elemente hervorgebracht, um die Stufe ein weiteres Mal zu senken, heißt es im Innenministerium.

Das Krisenzentrum des Innenministeriums sagt, dass die heutigen Sicherheitsmaßnahmen weiterhin gelten. Der föderale Ministerrat stimmte bereits Ende letzten Jahres zu, die Anwesenheit der Soldaten auf der Staße bis zum 20. Januar zu verlängern. 700 Soldaten sind deshalb zum Schutz bestimmter Plätze und Einrichtungen im Einsatz. Es gilt also weiterhin Terrorwarnstufe 3.