"Hartnäckig bleiben, darauf kommt es an"

N-VA-Parteichef Bart De Wever (Foto) sagte im Rahmen seiner Neujahrsansprache vor Mitgliedern seiner Partei, den flämischen Nationaldemokraten, er wolle, dass die flämische Landesregierung und die belgische Bundesregierung bis 2019 ihre Haushaltsdefizite abgearbeitet haben.

Beim Neujahrsempfang der N-VA am Samstagabend in Mechelen gab Parteichef Bart De Wever eine neue Losung aus. Nach der „Kraft der Veränderung“ und dem „Motor des Fortschritts“, Mottos der vergangenen Jahre, setzen die flämischen Nationaldemokraten jetzt auf „Hartnäckigkeit“, um ihre Ziele durchzusetzen.

Um diese Ziele des Haushaltsausgleich auf belgischer Bundes- und flämischer Landesebene zu erreichen, müsse man weiter sparen und diese Sparmaßnahmen würden nicht gerade für „eine Polonäse“ sorgen. De Wever wiederholte einmal mehr (auch am Sonntag in der VRT-TV-Talksendung „De zevende Dag“), dass in der sozialen Sicherheit, z.B. im Bereich der Arbeitslosenentschädigungen oder der Krankenversicherung, noch Einsparpotential finden könne.

Diese Sparmaßnahmen und der Ausgleich der noch defizitären Haushalte seien wichtig für die Zukunft der nächsten Generationen: „Hartnäckig bleiben, darauf kommt es an. Denn wir müssen unsere Wohlfahrt absichern. Für uns selbst, für unsere Kinder und für unsere Enkelkinder.“

Backpfeifen für Walloniens Sozialisten

In seiner Neujahrsansprache holte De Wever auch wieder gegen seine „klassischen Gegner“ aus, z.B. die frankophonen Sozialisten PS: „Es ist kein leichtes Unterfangen, das Blatt nach 25 Jahren PS (in der belgischen Bundesregierung (A.d.R.)) zu wenden.“

Und auch die Gewerkschaften bekamen ihr Fett weg, besonders nach dem neuerlichen Bahnstreik vor einigen Tagen: „Deren Machtmissbrauch und Arroganz werden wir uns nicht beugen, Freunde. Wir bleiben hartnäckig. Und wir wiederholen unseren Vorschlag, die wichtigsten Bahnlinien im neuen Verkehrsplan so zu organisieren, dass die wallonischen Sozialisten keine flämischen Arbeitswilligen mehr sabotieren können.“