Kälteste Nacht, doch wenig Verkehrsprobleme

In der vergangenen Nacht hat der Winter auch definitiv in Belgien begonnen. Beim Königlichen Wetteramt KMI in Ukkel bei Brüssel wurden -6°C gemessen und somit war dies die bisher kälteste Winternacht in unserem Land. Trotzdem wurden nur wenige wirkliche Probleme gemeldet.

-6°C im Brüsseler Umland und bis zu -8°C in einigen Höhenlagen meldeten die KMI-Messstationen und damit hat Belgien in der Nacht zum Montag seine kälteste Winternacht in dieser Jahreszeit erlebt.

Doch große Probleme blieben aus, denn die Streudienste waren vorbereitet und sorgten dafür, dass die meisten Straßen z.B. im belgischen Bundesland Flandern befahrbar waren. Und Streusalz ist ebenfalls ausreichend vorhanden. Alleine Antwerpen verfügt derzeit noch über eine Reserve von rund 1,2 Mio. Tonnen Salz.

Zwar rückten die Pannendienste häufiger aus, als gewöhnlich, doch das war zu erwarten. Damit soll aber keine Entwarnung gegeben werden: Vorsichtiges und dem Wetter angepasstes Fahren wird weiterhin angeraten, denn örtlich kann es schon noch Glatteis geben.Trotz gestreuter Verkehrswege kam es vereinzelt zu Unfällen mit leichten Blechschäden.

Auch die Bahn und die anderen öffentlichen Verkehrsmittel hatten vorgesorgt und die allermeisten Züge, Trams und Busse fuhren. Allerdings hatten viele Züge leichte Verspätungen.