Sint-Truiden hat Flanderns grünsten Fuhrpark

Die Stadtverwaltung von Sint-Truiden in der Provinz Limburg hat ihren runderneuerten Fuhrpark vorgestellt. Zum einen wurde die Gesamtzahl der kommunalen Fahrzeuge um 30 % gesenkt und zum anderen übernahmen 22 elektrisch angetriebene Autos die Aufgaben von 30 abgeschafften Fahrzeugen mit Diesel- oder Benzinmotor.

Damit die 22 Elektroautos der Stadt Sint-Truiden problemlos ihren Aktionsradios auf Gemeindeebene erreichen können, wurden 18 Ladestationen eingerichtet. Damit, so das Unternehmen Maris, dass diese Installationen lieferte, geht keine andere Stadt oder Gemeinden im belgischen Bundesland Flandern auf dieser Ebene so weit, wie Sint-Truiden.

Die 17 elektrisch betriebenen Lieferwagen und Kombis, sowie die 5 mit Strom fahrenden PKW sorgen nach Angaben von Sint-Truidens Bürgermeisterin Veerle Heeren (CD&V) für eine Verringerung des CO²-Ausstoßes um 68 Tonnen: „Überdies sparen wir damit jährlich rund 80.000 € in unseren Ausgaben ein."

"Die Autos werden über eine Art Fahrzeugpool mit so vielen Mitarbeitern, wie möglich geteilt. Wir haben außerdem berechnet, dass jedes Fahrzeug pro Jahre etwa 200.000 km zurücklegen wird, was 20 % weniger sein wird, als vorher. Damit brauchten wir ein Drittel unserer alten Wagen nicht mehr zu ersetzen.“, so die Bürgermeisterin weiter.

Dirk Koopmans von der Firma Maris, die Sint-Truiden mit dem Ladesystem für die E-Autos belieferte, lobt die Stadt für ihre Vorgehensweise: „In dem sie so umfassend auf grüne Mobilität setzt, nimmt die Stadt in dieser Hinsicht auf Ebene der flämischen Städte und Gemeinden eine Vorreiterrolle ein. Keine andere lokale Behörde hat bisher eine vergleichbare Infrastruktur für elektrisch betriebene Fahrzeuge.“