Deutlich weniger Probleme im Winterurlaub

Die Reise- und Versicherungsagenturen in Belgien haben festgestellt, dass es in der vergangenen Saison und in den gerade zu Ende gehenden Krokusferien zu weniger Unfällen gekommen ist, als in den Jahren zuvor. Der Reiseversicherer des flämischen Mobilitätsverbandes VAB hat eine erste Bilanz gemacht.

Laut VAB ist die Zahl der Rückführungen von im Winterurlaub verletzten Belgiern alleine in den Krokus- oder Karnevalsferien gegenüber dem Vorjahr um 13 % zurückgegangen und die Zahl der Hilfsleistungen für im Ausland in Panne gefallenen Autos verringerte sich um 9 %. Ähnliche Zahlen melden auch der Reiseversicherer Europe Assistance und der Automobilclub Touring.

Die Zahl der Skiunfälle war allerdings während dieser Ferienwoche um 4 % angestiegen. Das lag laut VAB daran, dass dieses Jahr deutlich mehr Belgier in Winterurlaub gefahren sind, als 2015. Doch durch die Tatsache, dass jetzt gerade in den vornehmlich von den Belgiern angesteuerten Winterurlaubsregionen eine hohe Schneequalität vorlag, habe dafür gesorgt, dass die Verletzungen nicht so schwer waren, wie z.B. noch in der Feriensaison zum Jahreswechsel.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass das Groß der Unfälle in den Wintersportgebieten von Belgiern in Frankreich gemeldet wurde. Normalerweise liegen die Unfallzahlen von belgischen Landsleuten in österreichischen Skigebieten höher, wie die Statistiken des VAB belegen. Neben den Skiunfällen gingen aber auch die Fahrzeugprobleme zurück. Nach Berechnungen des VAB waren weniger belgische Winterurlauber an Autounfällen beteiligt, als im Vorjahr und auch die Zahl der Autopannen ging merklich zurück.