Mehr Nahverkehr am Tagesrand in Brüssel

Die Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB/STIB erhöht ab diesem Montag die Frequenzen ihrer Busse, Straßenbahnen und Metros in Tagesrandlage, also außerhalb der Spitzen- und Stoßzeiten am Morgen und am Abend. Damit geht die Gesellschaft auf die sich verändernden Bedürfnisse der Berufspendler in der Hauptstadt ein.

MIVB-STIB-Sprecherin An Van Hamme sagte dazu am Montagmorgen gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion, dass sich dies nicht nur auf die Wochentage beschränken wird:

„Ziel ist, den Pendlern ein besseres Angebot zu liefern. Wir bieten aber auch am Tagesrand und an den Wochenenden auf bestimmten Linien eine Verbesserung der Frequenzen. Es ist zudem auch so, dass wir Pendlern, die am frühen Morgen schon auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, helfen. Dazu lassen wir die ersten Verbindungen früher abfahren und setzen dabei zusätzliche Fahrzeuge ein, was auch die Kapazität in diesen Momenten verbessert.“

Das Angebot gilt auf 36 Tram- und Buslinien der MIVB/STIB und richtet sich an die sich verändernden Bedürfnisse der Pendler, die oft früher anfangen zu arbeiten oder die erst später Feierabend machen. Auf drei Tramlinien (7, 19, 25) und auf vier Buslinien (20,049, 65, 89) beginnt der Fahrplan jetzt früher am Morgen und endet später am Abend. Andere Brüsseler Linien fahren nur morgens früher ab, während auf weiteren Verbindungen Busse und Bahnen länger am Abend verkehren.

Interessant ist z.B. für Frühschichtler in Brüssel, dass es jetzt mehr Verbindungen zwischen 5:30 und 6:30 gibt und dass auf manchen Linien zu den Stoßzeiten morgens zwei Busse oder Trams gleichzeitig abfahren, um mehr Pendler zugleich befördern zu können. Deutliche Verbesserungen werden auch durch Mehrangebote an Samstagen und Sonntagen spürbar sein und auch in den so genannten Tagesrandlagen morgens und abends, sowie am späten Vormittag oder zwischen den Mittagsstunden und der abendlichen Stoßzeit.