Mehr Belgier entscheiden sich für Nebenerwerb

Zwischen 2010 und 2015 stieg die Zahl der belgischen Nebenerwerbstätigen um zehn Prozent. Das belegen Statistiken der belgischen Sozialversicherungsbehörde für Selbstständige. Die meisten entscheiden sich nicht aus finanzieller Notwendigkeit für eine Nebenerwerbstätigkeit.
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Unter beruflicher Selbständigkeit versteht man eine wirtschaftliche Tätigkeit, die allein auf Rechnung des Erwerbstätigen, nicht auf Rechnung eines Arbeitgebers erfolgt. Beruflich selbständig ist auch, wer eine eigene Firma ohne Arbeitnehmer führt.

Eine Befragung bei 826 Nebenerwerbstätigen, die also neben dem bezahlten Hauptberuf noch einer Teilzeittätigkeit als Selbstständiger nachgehen, belegt, dass beim überwiegenden Teil der Befragten nicht etwa finanzieller Druck dahinter steckt: 40 Prozent gaben an, der Zweitbeschäftigung aus Leidenschaft nachzugehen, bei 25 Prozent handelt es sich um ein Hobby.

Lediglich 17 Prozent gaben an, auf ein zusätzliches Einkommen angewiesen zu sein. 14 Prozent hoffen, dass aus der Nebentätigkeit einmal der hauptberufliche Broterwerb werden könnte. Im gleichen Zeitraum von fünf Jahren stieg die Zahl der hauptberuflich Selbstständigen übrigens nur um 4 Prozent.