Fehler in der Lebensmittelkennzeichnung

Rund eine von fünf Lebensmittelkennzeichnungen in Belgien ist fehlerhaft. Das schreibt die französischsprachige Zeitung La Dernière Heure. Sie basiert sich dabei auf Zahlen des Wirtschaftsministeriums.

Das belgische Wirtschaftsministerium registrierte 2015 insgesamt 81 Verstöße bei 464 Kontrollen. Die Kontrollen wurden nicht nur in Supermärkten durchgeführt, sondern in allen Gliedern der Kette. Überprüft wurden also auch Produzenten, Großhändler und Lieferanten.

Fehlerhafte Kennzeichnungen wurden vor allem bei abgepacktem Fisch, Obst und Gemüse vorgefunden.

13 Verstöße wurden von der Justiz weiterverfolgt. Die Höchststrafen können bis zu 150.000 Euro betragen.

Die Verstöße können ganz unterschiedlicher Natur sein. Sie reichten von einem falschen Sprachgebrauch bei der Kennzeichnung und fehlerhaften Angaben bis hin zu Problemen geographischer Bezeichnungen und mangelhaften  Herkunftsbezeichnungen, heißt es im Wirtschaftsministerium.