Vater schießt versehentlich auf Sohn

Ein Vater hat am gestrigen Samstagabend in Fleurus (Hennegau) versehentlich auf seinen 17-jährigen Sohn geschossen. Das Opfer wird wahrscheinlich bleibende Schäden davontragen. Der Vater, ein Waffensammler, der bislang noch keine Strafakte hat, wurde in Sicherungsverwahrung genommen.

Am gestrigen frühen Samstagabend war der Vater mit seinem Sohn zur Entenjagd in Fleurus gegangen. Der Vater hatte Munition zu Hause geholt. Als er zurückkam, war sein Sohn verschwunden. 

Der Mann, der unter Alkoholeinfluss gestanden hatte, sah, wie sich etwas 30 Meter weiter entfernt im Gebüsch bewegte und schoss.

Sein Sohn wurde dabei schwer am Kopf verletzt. Der Sohn konnte sich noch mit Hilfe seines Vaters nach Hause schleppen. Er bestätigte die Geschichte seines Vaters mehreren Zeugen gegenüber. Der junge Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert, konnte aber nicht operiert werden, weil das Projektil in seinem Kopf zersplitterte. Er soll außer Lebensgefahr sein, aber möglicherweise wird er den Rest seines Lebens sehbehindert sein.

Der Vater, der unter Schock steht, wurde von einem Justizbeamten verhört und wieder freigelassen. Laut der Staatsanwaltschaft handele es sich in diesem Fall um fahrlässige Körperverletzung.