Lauch und Chicorée aus Belgien nach Indonesien

Für die Züchter von belgischem Lauch und Chicorée gab es vergangene Woche gute Nachrichten. Sie haben die Genehmigung für den Export ihrer Erzeugnisse nach Indonesien erhalten.

Zielgruppe ist erstaunlicherweise nicht der indonesische Ottonormalverbraucher, der auf den Geschmack von mit Käse überbackenen Chicoréeröllchen gekommen wäre, sondern der westliche Tourist und seine Ansprüche an das Urlaubsbuffet.

Bisher exportierte die Gartenanbaubranche nur Äpfel und Birnen nach Indonesien.

"Wir verkaufen an die gehobenen Restaurants, Hotels und Ferienzentren", sagt Philippe Appeltans vom Verband der belgischen Gartenanbaukooperativen, "nicht an den Durchschnittsindonesier. Indonesien empfängt jedes Jahjr 11 Millionen Touristen, hauptsächlich aus westlichen Ländern. Gegenwärtig kauft Indonesien, wo Reis eines der Grundnahrungsmittel ist (Foto) den Chicorée in Australien.

Appeltans will den Export von belgischem Obst und Gemüse ankurbeln, indem er so schnell wie möglich Zugang zum größten Haften des Inselrepublik in Jakarta erhalten möchte. Gegenwärtig wird die Fracht in einem Hafen 800 km von der Hauptstadt entfernt abgeladen.