Sperrungen aufgehoben, Schulen wieder offen

Nach dem die Anti-Terror-Aktion der Polizei nach der Schießerei am Dienstagnachmittag und nach der Fahndung nach weiteren Verdächtigen in der Nacht zum Mittwoch abgerundet werden konnte, wurden auch alle Sicherheitsmaßnahmen im Stadtviertel Brüssel-Vorst aufgehoben. Das bedeutet auch, dass alle Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen wieder geöffnet sind.

Nach einer Meldung der Kommunalverwaltung von Vorst sind alle durch die Anti-Terror-Maßnahmen eingeleiteten Sperrungen und Sicherheitsperimeter wieder aufgehoben. Alle Bildungsinstitute sind wieder offen. Doch nicht überall wird auch schonwieder Unterricht gegeben. Dort will man zuerst die Erlebnisse des vergangenen Tages mit den Schulkindern und dem Lehrpersonal besprechen.

Inzwischen verlauft auch der Verkehr im Brüsseler Stadtteil Vorst wieder normal. Alle gesperrten Straßen sind wieder für den Verkehr befahrbar und die regionale Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB:STIB hat auf allen unterbrochenen Bus- und Tramlinien ihren Verkehr ebenfalls wieder aufgenommen. Allerdings ist rund um das betroffene Haus in der Driesstraat noch immer viel los, denn dort hat sich inzwischen die internationale Presse versammelt.

In der dem „Terrorhaus“ nahegelegenen kommunalen Kinderkrippe „L’île aux Enfants“ verharrten acht Kinder mit ihren Betreuern in der von innen verbarrikadierten Küche bis gegen 20 Uhr am Dienstagabend, bevor sie von der Polizei durch einen Hinterausgang nach draußen geleitet werden konnten. Die Kinder waren dabei sehr ruhig geblieben und waren von den Ereignissen eher beeindruckt. Aufgeregt waren allerdings deren Eltern, die stundenlang auf ihre Kleinen warten mussten…

Das Personal des ebenfalls nahegelegenen Audi-Werks in Vorst konnte in den Abendstunden durch einen alternativen Ausgang seinen Arbeitsplatz verlassen.