Die ganze Welt fühlt mit Brüssel und Belgien mit

Schon kurz nach den Anschlägen in Brüssel kamen die ersten Beileidsbezeugungen aus dem Ausland. Viele Staatsoberhäupter und Regierungschefs teilten mit, dem tief getroffenen belgischen Volk zur Seite zu stehen und boten der belgischen Bundesregierung ihre Hilfe und Unterstützung an.

Frankreichs Staatspräsident François Hollande sagte, dass die Anschläge auf Brüssel ganz Europa getroffen haben. Dem ernst der Bedrohung müsse Europa drastische Maßnahmen entgegensetzten.

Der niederländische König Willem-Alexander bezeugte sein Beileid gegenüber dem belgischen Monarchen, König Philippe: „Die Niederlande fühlen intensiv mit, mit den Menschen, die betroffen sind, und mit den Einwohnern von Brüssel, die jetzt in Angst und Unsicherheit leben.“

Steffen Seibert, der Sprecher der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, twitterte, dass die abscheulichen Anschläge auf Brüssel uns alle enger zusammenrücken lassen müssen: „Solidarität mit den Opfern, Entschlossenheit gegen den Terror.“

Die Regierungschefs Italiens und Griechenlands, Matteo Renzi und Alexis Tsipras, twitterten ebenfalls Beileidsbezeugungen nach Belgien und Österreichs Kanzler Werner Feyman gab an, diese Anschläge auf das Herz Europas trügen die Handschrift von Feigheit und Barbarei.

Der britische Premierminister David Cameron äußerte sich geschockt und hab an, dass das britische Volk alles tun werde, um zu helfen. Das britische Kabinett kam angesichts der Brüsseler Anschläge zu einer Krisensitzung zusammen.

US-Außenminister John Kerry sagte, dass die Vereinigten Staaten die Situation genauestens beobachten würden. Er drückte gegenüber den Anschlagsopfern ebenfalls sein Mitleid aus: „Die USA stehen hinter der belgischen Bevölkerung. Wir sind dazu bereit, wenn es erforderlich ist, bei den Ermittlungen zu helfen.“

Schwedens Regierungschef Stefan Lofven nannte die Attentate einen Angriff auf die Demokratie in Europa: „Wir werden niemals akzeptieren, dass Terroristen unsere offene Gesellschaft angreifen.“

Russlands Staatspräsident Vladimir Putin sprach von einer „barbarischen Tat“ und gab mit Nachdruck an, dass eine internationale Zusammenarbeit auf höchster Ebene notwendig sei, um „das Böse“ zu bekämpfen. Terrorismus kenne keine Grenzen.

Obama auf Kuba

US-Präsident Barack Obama nahm sich am Rande seines Besuchs auf Kuba die Zeit, einige Worte an die Belgier zu richten: „Wir werden alles unternehmen, um unseren Freund und Bundesgenossen Belgien zu unterstützen. Die Gedanken und die Gebete der Amerikaner sind bei den Menschen in Belgien. Wir stehen an ihrer Seite und verurteilen diese barbarischen Anschläge auf Unschuldige aufs Schärfste. Wir müssen gemeinsam, Seite an Seite, gleich welcher Religion, Rasse oder Hautfarbe gegen den Terror vorgehen. Das kann und wird uns gelingen.“