Krankenhäuser in Brüssel und Umgebung im Einsatz

Belgiens Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD) gab an, dass sich 15 Krankenhäuser und Kliniken in Brüssel und Umgebung an der Notrufaktion nach den blutigen Anschlägen beteiligen und Schwerverletzte versorgen. Nach Ansicht der Ministerin verläuft die Rettungsaktion im Rahmen des allgemeinen Notfallplans sehr gut.

In den Brüsseler Krankenhäusern wurde nach den Anschlägen der höchste Notfallplan ausgerufen. Das bedeutet, dass das gesamte Personal zum Dienst beordert werden kann.

Nach Angaben von Gesundheitsministerin De Block läuft alles nach Plan: „Es ist ausreichend Kapazität vorhanden. Alle Verletzten wurden schnell evakuiert. Alle Krankenhäuser und Ambulanzdienste wurden in Alarmbereitschaft versetzt und arbeiten mit. Alle Pfleger und Ersthelfer sind eingesprungen."

Die Verletzungen sind teilweise sehr schwer und deshalb müssen die behandelnden Ärzte auf Blutreserven zurückgreifen. Inzwischen haben sich viele Blutspender gemeldet, doch die Reserven reichen aus. Nur die Blutgruppe O-negativ weist offenbar Engpässe auf.

Neben Brüsseler Krankenhäusern sind auch Kliniken in Löwen und Antwerpen an der Versorgung beteiligt. Opfer mit schweren Verbrennungen werden von der Spezialklinik für Brandwunden der belgischen Armee in Neder-Over-Heembeek behandelt.