32 Tote, über 260 Verletzte, Opfer aus 40 Ländern

Nach Angaben von Belgiens Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD) sind bei den Anschlägen auf Zaventem und Brüssel am Dienstag 32 Menschen ums Leben gekommen. Rund 260 Personen wurden zum Teil sehr schwer verletzt. Das belgische Außenamt meldete, dass die Opfer aus rund 40 Ländern kommen. Man kontaktiere alle betroffenen Botschaften.

Bundesgesundheitsministerin Maggie De Block sagte zu den Verletzten, dass ihre Zahl etwa 260 Personen beträgt: „Eine ganze Reihe von Opfern wurde bereits identifiziert, doch es werden einige Menschen in künstlichem Koma gehalten, weil ihre Verletzungen so schwer sind.“ Vier Personen würden sich noch in Lebensgefahr befinden.

Die meisten der schwer verletzten Anschlagsopfer befinden sich in Spezialkliniken in Antwerpen (Middelheim-Krankenhaus und Stuivenberg-Krankenhaus) oder in der Löwener Gasthuis-Uniklinik. Hier wurden die vier sich in Lebensgefahr befindlichen Verletzten zur Behandlung eingeliefert.

Insgesamt haben sich rund 400 Mitarbeiter des Roten Kreuzes zusätzlich zu den vielen Dutzend Kollegen der Notarzdienste und Ambulanzen an dem Rettungseinsatz beteiligt. Viele der Nothelfer sprangen spontan und freiwillig ein.

Personen, die noch auf der Suche nach Angehörigen sind, können sich an die Klinik in Neder-Over-Heembeek wenden. Hier wurde eine Anlaufstelle eingerichtet, die bei der Suche bzw. bei der Identifikation von verletzten oder ums Leben gekommenen Anschlagsopfern hilft.

40 Nationen

Bundesaußenminister Didier Reynders (MR) gab an, dass die Opfer der Anschläge von Dienstag aus rund 40 Ländern stammen würden. Das Außenamt stehe in Kontakt mit den entsprechenden Botschaften und Konsulaten, sagte Reynders weiter. Dass die Opfer aus so vielen verschiedenen Ländern kommen, liegt auf der Hand. Der Brussels Airport ist eine internationale Drehscheibe und Brüssel ist eine internationale Stadt. Und gerade die U-Bahnstation Maalbeek befindet sich in unmittelbarer Nähe der EU-Einrichtungen im Brüsseler Stadtzentrum.