Brussels Airport: "Gepäck bitte präzise beschreiben“

Brussels Airport und die dort ansässigen Fluggesellschaften setzen alles daran, dass die von den Anschlägen betroffenen Flugreisenden ihr dort zurückgelassenes Gepäck zurückbekommen. „Wir müssen aber realistisch sein. Das kann seine Zeit dauern“, sagt Anke Fransen, Sprecherin des Flughafens dazu.

Den betroffenen Reisenden wird geraten, sich in einem ersten Schritt an die Fluggesellschaft zu wenden, bei denen sie ihren Flug gebucht haben. Hat die betreffende Airline in Brüssel keinen lokalen Ansprechpartner, soll man ein Suchformular auf der „Lost&Found“-Webseite des Flughafens ausfüllen.

Gepäckstücke, die bereits abgefertigt waren, sind wesentlich einfacher zu finden, so die Flughafensprecherin. Gegenstände, die in der Abflughalle zurückgelassen wurden, erfordern einen größeren Aufwand bei der Suche. Deshalb sei es wichtig, die gesuchten Gepäckstücke präzise zu beschreiben:

„Z.B. die Abmessungen und die Farben des Gepäcks oder Aufkleber und andere äußere Kennzeichen der Gegenstände geben Aufschluss. Aber auch spezifische Gegenstände, die in Koffern sind, können dabei helfen, den rechtmäßigen Besitzer finden zu können.“