24 Tote identifiziert, noch 101 Verletzte in Kliniken

An diesem Samstagmittag befinden sich von den rund 340 Verletzten der Anschläge von Brüssel und Zaventem noch 101 Personen in 33 verschiedenen Krankenhäusern in Belgien und Frankreich. Von 28 Todesopfern, die noch identifiziert werden mussten sind bislang 24 Personen offiziell identifiziert. Das hat das Krisenzentrum am Samstag auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

Insgesamt 62 der 101 Verletzten, die sich noch im Krankenhaus befinden, liegen auf der Intensivstation.

Ine Van Wymersch, Sprecherin der Staatsanwaltschaft von Brüssel, bestätigte, dass inzwischen von den 28 noch zu identifizierenden Todesopfern 24 offiziell identifiziert worden seien. Elf darunter haben eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Das ist der Stand vom Samstagmittag. Insgesamt sind bei den Anschlägen 31 Menschen gestorben und 340 verletzt worden.

Unter den Todesopfern von Zaventem sind auch der ehemalige belgische US-Botschafter André Adam und seine Frau Danielle.

"Man will 100 Prozent sicher sein"

Peter Dewaele (Foto) von der belgischen Polizei sagte, dass die Verletzungen teilweise sehr schlimm seien und dass dies eine schnelle Identifizierung erschwere.

"Überdies will das Disaster Victim Identification team (DVI) erst Identifizierungen bekannt geben, wenn sie zu 100 Prozent sicher sind", so der Sprecher der Polizei. "Bei den Anschlägen von Paris, sind Irrtümer unterlaufen und die Behörden mussten sich bei Angehörigen, denen sie bereits den Tod eines Familienmitglieds angekündigt hatten, am nächsten entschuldigen, weil sie sich geirrt hatten. Solche Fehler wollen wir vermeiden. Außer einer visuellen Identifizierung muss auch noch eine wissenschaftliche Identifizierung der Toten erfolgen, bevor wir darüber kommunizieren."