Rote Teufel verneigen sich vor den Terroropfern

Vor ihrem Abflug nach zum Freundschaftsspiel in Portugal haben sich die Roten Teufel, das ist die belgische Fußball-Nationalmannschaft, in Zaventem vor den Opfern der Terroranschläge vom vergangenen Dienstag verneigt. Einige Nationalspieler sprachen dabei auch Kurz mit Helfern, die nach dem Attentat am Flughafen erste Hilfe geleistet hatten.

Die Roten Teufel flogen an diesem Sonntag vom dem Brussels Airport nahegelegenen Privatflugplatz in Richtung Portugal ab, wo sie am kommenden Dienstag in einem Freundschaftsspiel gegen Portugal antreten werden.

Vorher aber gedachten sie unweit dem Ort des Anschlags auf den Flughafen den Opfern. Sie legten Blumen und einen Kranz dort nieder und verfassten Botschaften, die sie dort direkt anbrachten.

Nationalcoach Marc Wilmots und die Nationalspieler Nicolas Lombaerts und Axel Witsel sprachen kurz vor dem Abflug noch mit Feuerwehrleuten und Notärzten, die am Tag des Anschlags an den Rettungsmaßnahmen beteiligt waren.

Ursprünglich sollte das Freundschaftsspiel gegen die Portugiesen am kommenden Dienstag in Brüsseler König Baudouin stattfinden, wurde jedoch aus Sicherheitsgründen abgesagt. Spontan erklärte sich der portugiesische Fußballverband dazu bereit, das EM-Vorbereitungsspiel dort stattfinden zu lassen. Somit wird die Partie in Leiria angestoßen.