Korrektur: 32 Todesopfer, 3 Personen waren doppelt aufgelistet

Alle Opfer der Anschläge von vergangenem Dienstag in Brüssel und Zaventem sind inzwischen identifiziert worden. Das Krisenzentrum zählt letztlich 32 Todesopfer, 17 Belgier und 15 ausländische Mitbürger. Hinzu kommen noch die drei Selbstmordattentäter, die sich bei den Anschlägen in die Luft sprengten. Sie werden aber nicht in die offizielle Bilanz der Todesfälle eingerechnet.

Die Zahl der Todesopfer der Anschläge ist von 35 auf 32 nach unten korrigiert worden. Geert Gijs vom Gesundheitsministerium betonte im VRT-Radio an diesem Mittwoch hierzu: "Nach eingehender Überprüfung der Listen von Personen, die in den Krankenhäusern gestorben sind und der Personen, die noch am jeweiligen Anschlagsort umgekommen sind, hat sich herausgestellt, dass drei Personen mit verschiedenen Namen auf beiden Listen gestanden haben."

Von den Verletzten werden noch 90 in belgischen Krankenhäusern und 4 in den Vereinigten Staaten versorgt. Vielen geht es noch immer sehr schlecht. Von den 90 belgischen Krankenhauspatienten liegen 49 auf der Intensivstation. Ein Drittel unter den 90 Patienten, also 30, werden im Zentrum für Schwerbrandverletzte behandelt.

Über eine Woche nach den Anschlägen haben Familienangehörige endlich Klarheit über das Schicksal ihrer Lieben. Trotzdem sei die Arbeit hier noch nicht zu Ende, sagt Christian Decobecq vom DVI (Disaster Victim Identification)-Team der föderalen Polizei: " Wir müssen auch die einzelnen Körperteile identifizieren, um den Familien die Leichname so vollständig wie möglich zurückgeben zu können."