EU-Verteilplan: Belgien nimmt 100 Flüchtlinge auf

Nach Angaben von Asyl-Staatssekretär Theo Francken (N-VA - Foto) wird Belgien „in den kommenden Tagen“ 100 Notaufnahme-Plätze für Flüchtlinge einrichten, die sich derzeit noch in Griechenland aufhalten. Dies geschieht im Rahmen des europäischen Verteilplans, über den Asylsucher über andere EU-Ländern verteilt werden sollen.

Länder wie Belgien übernehmen Asylsucher aus Griechenland und Italien in dieser Hinsicht auf verpflichteter Basis. Diese Übernahme von 100 Flüchtlingen aus Griechenland hat nichts mit den jetzt geschlossenen EU-Türkei-Abkommen zu tun.

Hier greift der vorher beschlossene EU-Verteilplan, nach dem bis zu 100.000 Flüchtlinge und Asylsucher in Not aus Griechenland und Italien auf verschiedene EU-Mitgliedsländer verteilt werden sollen.

Die EU hatte damals einen Verteilerschlüssen festgelegt, nach dem die Flüchtlinge aufgenommen werden sollen. Damit sollten schon seinerzeit Griechenland und Italien teilweise von der enormen Last der Flüchtlingskrise befreit werden.

Insgesamt sollen alleine aus Griechenland 66.400 Flüchtlinge übernommen werden. In diesem Rahmen, so Staatssekretär Francken, stellt Belgien in einer „ersten Phase“ 100 Plätze in Notunterkünften zur Verfügung.