"Marsch gegen Terror und Hass" am 17. April

Der eigentlich für Ende März geplante „Marsch gegen Terror und Hass“ in Brüssel wird am Sonntag, den 17. April stattfinden. Dieser Marsch wird von Privatleuten organisiert uns soll dabei helfen, die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in Brüssel (und Belgien) näher zusammenrücken zu lassen.
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Dieser „Marsch gegen Terror und Hass“ war eigentlich für den 27. März geplant, doch aufgrund der damaligen Sicherheitslage und einer „möglichen Bedrohung“ wurde er bis auf weiteres aber nicht endgültig verschoben.

Ziel ist, das Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Brüssel im Besonderen und in Belgien im Allgemeinen zu fördern und sich für eine solidarische Gesellschaft einzusetzen. Emmanuel Foulon, einer der Veranstalter der Aktion, erklärte:

„Die Bürger haben das Bedürfnis, sich zu versammeln und sich zu vereinen, um eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Wenn die Demokratie abwesend bleibt, nehmen Extremisten ihren Platz ein, wie einige Ereignisse in der vergangenen Woche bewiesen haben.“

Für diesem Marsch haben sich bereits Gewerkschaften, humanitäre Verbände und sogar Bürgerinitiativen aus den verschiedenen Brüsseler Stadtvierteln angemeldet, unter anderem auch aus dem gebranntmarkten Molenbeek. Die Aktion soll auch die Solidarität mit den Opfern der Attentate und den Rettungskräften, die nach den Anschlägen zur Hilfe eilten, bekundet werden.