Paris-Roubaix: Tom Boonen Zweiter

Der Australier Mathew Hayman hat die 114. Ausgabe des berühmt-berüchtigten Kopfsteinklassikers Paris-Roubaix vor dem Flamen Tom Boonen gewonnen. Dritter wurde der Brite Ian Stannard vor Sep Vanmarcke und Edvald Boasson Hagen.

Vergangenes Jahr hatte der Deutsche John Degenkolb das als „Hölle des Nordens“ bekannte Radrennen gewonnen. Er konnte nach einem schweren Unfall im vergangenen Januar seinen Titel nicht verteidigen. Es ist es das zweite Mal, dass ein Australier Paris-Roubaix gewinnt. In der 114-jährigen Geschichte des Rennens gab es 55 belgische Siege.

2012 war Tom Boonen der letzte belgische Sieger. Er gewann Paris-Roubaix insgesamt vier Mal. Auch dieses Jahr war Boonen Titelanwärter. Er fuhr ein starkes Rennen, verlor aber im Endspurt gegen Hayman.

Die diesjährige Ausgabe war 257,5 km lang und davon bestanden 52,8 km aus den gefürchteten Kopfsteinpflastern