Antwerpener Muslime gründen "jihad against extremism"

"Gesucht: Motivierte Webdesigner, die bereit sind, online gegen IS/DAESH zu kämpfen": Dieser Aufruf stammt von einer Gruppe junger Muslime aus Antwerpen, die den Extremismus von IS im Internet bekämpfen wollen. Weil von den belgischen Behörden keine Initiative ausging, haben sie das Heft selbst in die Hand genommen.

Jeden Tag twittert der IS tausende Botschaften an seine Follower, als Teil der gewaltigen Propagandamaschine, die der Islamische Staat auf den sozialen Medien hochfährt.

Eine Gruppe von 8 jungen Muslimen aus Antwerpen wollen die Rhetorik der IS kontern und junge Muslime von ihrer Zukunft in Europa überzeugen.

Wöchentlich versenden die Freiwilligen 16 Twitter-Berichte, mit der sie die IS-Propaganda, die "enorm viele" Jugendliche in Belgien erreicht, bekämpfen wollen.

 

Auf die Idee von "jihad against extremism" hat sie eine Kommunikationsstrategie der US-Behörden gebracht, die eine Online-Schlacht gegen den Islamischen Staat begonnen haben. 

Auf die religiösen Botschaften der Extremisten wollen die Muslime mit einer alternativen religiösen Botschaft antworten.

Alle Mitglieder sind vollzeit beschäftigt, arbeiten in den IKT oder im Unterrichtswesen, ... Ein diverses Team, das noch auf der Suche nach freiwilligen Webdesignern ist und zu diesem Zweck eine Stellenanzeige geschaltet hat.