Rush auf Immobilien im ersten Quartal 2016

Seit der Einführung des Immobilienbarometers der belgischen Notare im Jahre 2007 hat dieser jetzt erstmals einen neuen Rekord mit einem Index von 127 aufgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Immobilientransaktionen mit 9,4 %.

In den ersten drei Monaten des Jahres sind rund 5.000 Immobilien mehr ver- und gekauft worden als die ca. 50.000 Transaktionen, die durchschnittlich pro Quartal abgeschlossen werden.

 

230.103 Euro kostet eine Wohnung im Durchschnitt

Die Hausse in der Immobilienbranche vollzieht sich in allen drei Landesteilen: +9,7 % in Flandern, +7,1 % in der Wallonie und sogar +16,1 % in Brüssel. Die Informationen stammen vom Königlichen Verband der belgischen Notare.

Der Durchschnittspreis für ein Haus liegt zurzeit bei 230.103 Euro im ersten Quartal 2016 (im Vergleich zum vierten Quartal 2015: -1,4 %).

Die Häuserpreise gingen in Flandern (-2,2 %) stärker zurück als in der Wallonie (-0,2 %) und in der Hauptstadt (-0,9 %).

Der durchschnittliche Appartementpreis liegt aktuell bei 206.399 Euro und ist damit um 1,1 % gestiegen (im Vergleich zum vierten Quartal 2015). Der höchste Preisanstieg war in der Wallonie zu verzeichnen, wo eine Wohnung heute +4,6 % mehr und rund 161.161 Euro kostet).