Sozialistische Gewerkschaft plant Streik am 26. April

Aus Protest gegen die neuen Sparmaßnahmen der rechtsliberalen Regierung hat die sozialistische Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst einen 24-Stunden-Streik am 26. April angekündigt.

Die sozialistischen Gewerkschaftler haben ihre Anhänger im öffentlichen Dienst bei Justiz, Innere Angelegenheiten, Außenpolitik, Finanzen, Sozialsicherheit, Gesundheit, Transport und Wirtschaft aufgefordert, die Arbeit niederzulegen.

"Es reicht!" protestieren die roten Gewerkschaftler, die dem frankophonen liberalen Premierminister vorwarfen, "die Gelder wieder einmal im öffentlichen Dienst zu holen, wenn Haushaltslöcher gestopft werden müssen."

Auch die christliche ACV-Gewerkschaft hat angekündigt, gegen die Regierungsmaßnahmen und für den Erhalt der 38-Stunden-Woche protestieren zu wollen. Unlängst hatte die Bundesregierung aus flämischen Nationalisten, frankophonen und flämischen Liberalen sowie den flämischen Christdemokraten über 2 Milliarden Euro an neuen Einsparungen und Einnahmen finden müssen und neue Einschränkungen bei der Pensions- und Beschäftigungspolitik vorgesehen.