Brüsseler Taxifahrer wollen einheitliche Regeln

Der Brüsseler Taxisektor fordert den Brüsseler Verkehrsminister Pascal Smet zum Handeln auf. Nachdem sein erster Taxiplan abgeschmettert wurde, hat der Minister neue Initiativen versprochen. Doch von diesen habe man seit Monaten nichts mehr gehört, so die Taxifahrer.

Der Sektor braucht dringend neue Regelungen, um weiterarbeiten zu können. Pierre Steenbergen, Generalsekretär der Berufsvereinigung für Taxifahrer GTL, betonte in der VRT hierzu: "Damals wurden von Ministerin Grouwels neue Taxameter beschlossen. Normalerweise waren alle Fahrzeuge dazu verpflichtet, diese an Bord zu führen." Der Minister habe dann aber gesagt, die Taxifahrer sollten noch warten, er werde ihnen einen anderen Taxameter installieren, den er bezahlen wollte, so Steenbergen.

"Seit Anfang des Jahres führt kein einziges Taxi ordnungsgemäße Apparaturen mehr. Wir möchten auf das Problem aufmerksam machen. Nur weil der Plan von Minister Pascal Smet vor eineinhalb Jahren abgelehnt wurde, heißt das noch lange nicht, dass inzwischen nichts unternommen werden muss. Der Minister muss die Sache nun in die Hand nehmen", fordert der Vertreter der Taxifahrer.

Das Kabinett von Minister Smet hat inzwischen bekannt gegeben, dass die Taxiunterlagen derzeit auf dem Tisch der Brüsseler Regierung lägen und behandelt würden und dass dem Sektor in Kürze ein neuer Plan vorgelegt werden würde.