Verbindungsoffizier in Türkei bekommt weiteren Mitarbeiter

Der belgische Verbindungsoffizier in der Türkei bekommt Unterstützung. Das schreibt die Zeitung Het Laatste Nieuws und ist der VRT inzwischen bestätigt worden. Der Offizier wurde nach den Anschlägen vom 22. März in Brüssel von Außenminister Jan Jambon (N-VA) scharf kritisiert.

Nach den Anschlägen hatte Jambon im Parlament erklärt, dass der Verbindungsoffizier unnachsichtig mit Informationen über Ibrahim El Bakraoui, der Terrorist, der sich am Flughafen von Zaventem in die Luft sprengte, umgegangen sei. 

"Mindestens eine Person aus unserem Polizeiapparat ist nachlässig und nicht sehr proaktiv gewesen und das in einem Fall, bei dem man sofort spürt, dass es um Terrorismus geht", hieß es damals.

Inzwischen hat die Generalkommissarin der föderalen Polizei, Catherine De Bolle, entschieden, dass der Verbindungsoffizier in der Türkei noch mindestens einen Mitarbeiter hinzubekommt.

Gegen den Verbindungsoffizier läuft eine disziplinarische Untersuchung. In Kürze muss sich der Mann auch vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss verantworten.

Er selbst will nicht auf die Nachricht des zusätzlichen Mitarbeiters reagieren.