Fonds soll Anschlagsopfer finanziell unterstützen

Opfer der Anschläge in Brüssel und Zaventem vom 22. März und deren Angehörige können sich für finanzielle Unterstützungen an den Opferfonds wenden. Das hat Justizminister Koen Geens bekannt gegeben.

Er hat nun auf der Grundlage der Patientenlisten der Krankenhäuser Einsicht in die Opferdateien. In der VRT sagte er an diesem Montag: "Es handelt sich um Familienangehörige der Verstorbenen und der Opfer, die in Krankenhäusern aufgenommen wurden."

Bei der Opferhilfe spiele die Staatsangehörigkeit keine Rolle, so Geens auch noch. "Zunächst soll ein Pauschalbetrag in Höhe von 5.000 Euro pro Opfer ausbezahlt werden und dann ein Vorschuss entsprechend der effektiven Kosten von Arzt- und Krankenhausrechnungen bis zu einem Betrag von insgesamt 15.000 Euro gleistet werden."

Die Anträge könne über Mail gestellt werden. Ab Mittwoch ist dies auch über eine spezielle Telefonnummer möglich. Die Regierung wird eine bestimmte Zahl an Opfern und Familienangehörigen auch selbst kontaktieren.