Skulptur in der Abflughalle wird nicht restauriert

„Flight in mind“, die ikonische Skulptur von Olivier Strebelle aus der Abflughalle des Brussels Airport in Zaventem, ist bei dem beiden Bombenexplosionen vom 22. März schwer beschädigt worden und wird wohl nicht restauriert. Aber, es bekommt einen neuen Standort im belgischen Nationalflughafen.

Seit 1995 zog „Flight in mind“ (Foto vom 27. Mai 2015) die Blicke in der Abflughalle des Brüsseler Nationalflughafens an und für viele Flugreisende galt die Skulptur als Treffpunkt oder als richtungweisend. Doch am 22. März wurde das Kunstwerk durch die umherfliegenden Splitter der beiden Terrorbomben schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Jetzt haben sich der Künstler Olivier Strebelle und der Flughafenbetreiber von Brussels Airport darauf geeinigt, das Kunstwerk nicht zu restaurieren. Es soll seine „Wunden“, die durch die Bomben entstanden, behalten. Doch seinen alten Standort wird es nicht wieder einnehmen.

Vielmehr soll „Flight in mind“ in die Gedenkstätte für die Opfer des Anschlags integriert werden. Wie diese Gedenkstätte einmal aussehen wird und wo sie entstehen soll, steht derzeit noch nicht fest. Im Gegensatz dazu werden die ebenfalls ikonischen Zeichnungen in der Brüsseler Metrostation Maalbeek größtenteils wieder in ihren Ursprungszustand versetzt (siehe nebenstehenden Beitrag).

Bei den Anschlägen auf den Flughafen von Zaventem und einen U-Bahn-Zug in Maalbeek kamen am Morgen des 22. März 32 Menschen ums Leben und hunderte weitere Personen wurden zum Teil schwerstens verletzt.