Viel Lärm um nichts? Wer unter Lärmbelästigung leidet, darf das melden!

Wer aufgrund einer Straße oder einer Bahnstrecke unter starker Lärmbelästigung leidet, kann das noch bis zum 15. Mai in die Aktionspläne gegen Lärmbelästigung der flämischen Umweltministerin Joke Schauvliege einbringen. Europa verpflichtet uns, alle 5 Jahre solche Aktionspläne aufzustellen.

Der letzte Aktionsplan datiert aus dem Jahr 2011. Jetzt müssen also neue Aktionspläne aufgestellt werden, die Maßnahmen gegen Lärmbelästigung enthalten sollen.

Brigitte Borgmans von der Umweltabteilung betonte in der VRT hierzu: "Was den Straßenverkehr betrifft, das Einrichten von Lärmschutzwänden, die Anwendung von geräuscharmen Reifen sowie das Drosseln der Geschwindigkeit an bestimmten Orten, so sind das alles Maßnahmen, die dafür sorgen können, dass weniger Menschen unter Lärmbelästigung leiden."

Bei der Bahn geht es dann hauptsächlich um Güterzüge. Dort kann Material ersetzt oder mit Dämpfern ausgestattet werden oder die Bremsen können ausgetauscht werden."

Wie in dem Aktionsplan von 2011 steht, haben offenbar knapp 170.000 Flamen Probleme mit Lärmbelästigung durch ihren Arbeitgeber. 20.000 klagen über zu lauten Zugverkehr.