"Lungenkrebs-Operationen zentralisieren"

Wer an Lungenkrebs operiert wird und dies in einem Krankenhaus durchführen läßt, in dem solche Eingriffe nicht so häufig vorgenommen werden, läuft doppelt so viel Gefahr, auf dem OP-Tisch zu sterben, als in einem Fachkrankenhaus. Das föderale Kompetenzzentrum für das Gesundheitswesen plädiert deshalb für eine Zentralisierung solcher Operationen.

Gesundheitsministerin Maggie De Block arbeitet an einer Lösung dieses Problems.

In der VRT sagte sie an diesem Freitag: "Ich habe von Anfang an gesagt, dass das Ziel der Neugestaltung unserer Gesundheitslandschaft ist, dass man in allen Krankenhäusern nicht mehr alles wird behandeln können. Das wird in diesem Jahr konkret werden, aber ist auch eine große Übung für unser Land und wir müssen das wirklich sehr gut vorbereiten. Damit sind wir die ganze Zeit beschäftigt."

Auch die Antikrebsliga "Kom op tegen Kanker" unterstützt den Aufruf der Ministerin. Lungenkrebs ist eine der Haupttodesursachen in Belgien.

Jedes Jahr kommen rund 8.000 neue Lunkenkrebspatienten in Belgien hinzu, vor allem Menschen, die lange geraucht haben.