Armee: Antwerpens Hafen wird mit Drohnen bewacht

Im Rahmen der Bewachung von strategischen Orten durch die Terrorbedrohung setzt die belgische Armee im Hafen von Antwerpen Drohnen ein. Nach Ansicht von Bundesverteidigungsminister Steven Vandeput (N-VA) birgt diese Herangehensweise gleich mehrere Vorteile, wie er gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion sagte.

Die Bewachungsaufträge im Zuge der Terrorabwehr verlangen von der belgischen Armee seit den Anschlägen von Paris am 13. November 2015 und erst recht seit dem 22. März enorm viel. Unlängst hat Verteidigungsminister Vandeput die Armeeführung darum gebeten, nach „nachhaltigen Möglichkeiten“ Ausschau zu halten, diesen Auftrag adäquat zu erfüllen, bei gleichzeitiger Aufmerksamkeit für die Truppe im Sinne eines Ausgleichs zwischen Berufs- und Privatleben der Soldaten.

Eine Idee des Generalstabs war der Einsatz von Drohnen zur Überwachung von großflächigen Arealen, z.B. dem riesigen Hafen von Antwerpen, wie der Verteidigungsminister dazu sagte: „Wir können da nicht so einfach 140 Mann einsetzen, deshalb gehen wir das auf intelligente Art und Weise an. Ein Sprecher der belgischen Armee ging auf dieses Thema tiefer ein.

Demnach hat das staatliche belgische Koordinationsorgan für Bedrohungsanalyse (OCAD) die Verteidigung darum gebeten, einige bestimmte strategisch wichtige Orte besonders im Auge zu h-behalten. Über den Einsatz von Drohen im Antwerpener Hafen unterstütze die Armee die Polizei besonders effizient. Zudem, so die einhellige Feststellung, können Drohnen ein großes Gebiet überfliegen und dabei für detaillierte Bilder sorgen.