Wetteramt: Der Monat April war "abnormal kalt"

Nach Berechnungen des Königlichen Wetteramtes (KMI) in Ukkel bei Brüssel betrug die durchschnittliche Mindesttemperatur im vergangenen Monat April in Belgien 4°C. Dies gilt als „abnormal“, wenn sich dies innerhalb von sechs bis 10 Jahren wiederholt. Normal wäre ein Durchschnittswert von 5,3°C gewesen.

Die durchschnittliche allgemeine Temperatur lag hingegen in Belgien bei 8,5°C, was die Wetterfrösche im KMI in Ukkel als „normal“ bezeichnen. Auch in Sachen Höchsttemperatur kann man sich nicht beklagen, denn diese lagen durchschnittlich bei 12,6°C, was wiederum ein wenig auffallender Wert ist.

Die „abnormal“ niedrige Mindesttemperatur führt das KMI auf die außergewöhnlich kalten letzten Apriltage zurück. Zudem wurde im Laufe des Monats April kein einziger so genannter „Frühlingstag“ festgestellt, ein Tag, an dem das Thermometer auf über 20°C ansteigen müsste.

Mit 13 Unwettertagen hinterlässt der April 2016 ebenfalls einen schlechten Nachgeschmack, denn hier wären höchstens 8,8 Unwettertage „normal“ gewesen. Doch stellt dies noch lange nicht den Unwettertage-Rekord aus dem Jahr 1983 ein, als das KMI 18 solcher Tage registrierte. Tja, wie heißt es doch so schön? „Der April macht was er will…“