Mieten in Flandern um 5 Prozent teurer

Die Mieten in Flandern sind in den vergangenen Monaten gestiegen. Das gilt vor allem für Wohnungsmieten: Letztes Jahr bezahlten Mieter für ein Durchschnitts-Appartement rund 630 Euro im Monat, jetzt sind das 660 Euro. Für Häuser ist der Mietpreis so ziemlich gleichgeblieben. Das zeitgt die jährliche Mietstatistik der Wohn-Immobiliengruppe Dewaele Groep.

Die Gruppe basiert sich bei ihrer Statistik auf Angaben zu 4.440 Mietobjekten im Zeitraum zwischen 2013 und 2016.

Nach zwei Jahren des Stagnierens steigen die Mietpreise auf dem privaten Mietmarkt wieder, zumindest was die Wohnungen betrifft. "2013 wurde für ein Durchschnitts-Appartement rund 616 Euro an Miete im Monat bezahlt. 2014 hatte sich dieser Preise kaum geändert und der Mieter bezahlte gut 613 Euro. Letztes Jahr bezahlte man 630 Euro für eine Wohnung und in den vergangenen Monaten lag der durchschnittliche Mietpreis bei 660 Euro", meldet die Immobiliengruppe an diesem Samstag.

Grund für diese Preissteigerung ist offenbar eine Zunahme der Mieterzahlen bei einem gleichzeitig langsamer steigenden Angebot. 

Einer Studie zufolge, die die flämische Regierung in Auftrag gab, hat die Zahl der Mieter im vergangenen Jahrzehnt um rund 10 Prozent zugenommen. Auch im letzten Jahr sei die Zahl der Mieter laut der Dewaele Gruppe weiter gestiegen.

Daneben habe sich die Qualität der Mietobjekte verbessert, heißt es noch. Auch das habe natürlich Auswirkungen auf den Mietpreis.

Hinsichtlich der Häuser in Flandern kann man aber kaum von steigenden Mietpreisen sprechen. "Heute bezahlt der Mieter monatlich rund 765 Euro für ein Haus, letztes Jahr waren das 752 Euro." Wer das mit 2014 vergleicht, stelle sogar einen Rückgang fest, denn vor zwei Jahren habe man als Mieter noch rund 780 Euro im Monat für ein Haus in Flandern bezahlt.