Königin Elisabeth-Wettbewerb: Die Belgier sind raus

Beim diesjährigen Königin Elisabeth-Wettbewerb für Klavier sind keine Belgier mehr im Rennen. Die letzten beiden jungen belgischen Musiker, Yannick Van de Velde und Florian Noack, konnten sich nicht für das am Montag beginnende Halbfinale qualifizieren.

Noch vor drei Jahren hatte es Yannick Van de Velde ins Halbfinale geschafft.

Der aus dem Brüsseler Stadtteil Oudergem stammende Florian Noack wurde bereits mit verschiedenen Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet. Er wohnt in der deutschen Stadt Köln. Dort studiert er an der Musikhochschule.

Von den 76 Teilnehmern der ersten Runde kommen 24 ins Halbfinale. Im Finale dürfen letztendlich 12 Pianisten antreten.

Die Halbfinalisten kommen aus Süd-Korea, USA, Italien, China, Japan, Thailand, Kroatien, Ukraine und Tschechien. Sie müssen jeweils an zwei verschiedenen Tagen ein Concerto von Mozart - in Begleitung vom Orchestre Royal de Chambre de Wallonie - und ein Recital von ungefähr 40 Minuten vortragen. Das Halbfinale findet vom 9. bis 14. Mai im Flagey-Gebäude in Brüssel statt. Die zwölf Finalisten stehen also am 14. Mai fest.

Am 28. Mai steht der Sieger oder die Siegerin des internationalen Musikwettbewerbs fest. Die letzte Piano-Ausgabe war im Jahr 2013. Damals hatte der Israeli Boris Giltburg den Wettbewerb gewonnen.