Folge des Terrors: Flandern fördert Tourismus

Der flämische Tourismusminister Ben Weyts (N-VA) lanciert eine Werbekampagne, um Flandern nach den Anschlägen vom 22. März wieder attraktiver zu machen. Die Terroranschläge auf dem Flughafen von Zaventem und in der Brüsseler Metro haben den Fremdenverkehr einbrechen lassen.

Einerseits ist die Anzahl der Reservierungen gesunken, andererseits werden bereits gebuchte Aufenthalte annulliert", klagt Weyts gegenüber dem VRT-Radio.

In den Wochen nach dem 22. März verzeichneten die kleineren Übernachtungsstrukturen einen Rückgang von 50 Prozent.

Die Kampagne, um Touristen zurück nach Flandern und Brüssel zui locken, heißt Share our smile. Sie stellt die eigenen Stärken und Vorzügen in den Vordergrund und verzichtet auf Rabattpreise. Weyts möchte insbesondere die Qualitäten hervorheben: "Wir haben viel zu geben, weil wir viel zu bieten haben".

Das flexible Konzept gestattet den Tourismus-, Restaurant- und Hotelunternehmen, die Kampagne zu personnalisieren und aus dem Slogan beispielsweise Share Gent, We share our beer with you zu machen.

In erster Linie will Flandern die Nachbarn zurückgewinnen. "Eine Kampagne in China oder Japan wäre zwecklos. "An den Zahlen merken wir, dass unser Image als Reiseziel dort gelitten hat. Deshalb richten wir uns jetzt in erster Linie an die Nachbarländer, die uns besser kennen und wissen, dass man Flandern und Brüssel ruhig besuchen kann."

BELGA/LALMAND