Triathletin in Antwerpen niedergestochen

Bei einem Trainigslauf im Park Spoor Noord in Antwerpen ist die belgische Triathletin Sofie Goos (36) mit einem Messer angegriffen worden. "Meine rechte Niere ist getroffen, ich muss eine Woche auf der Intensivstation bleiben", sagt sie.
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Sofie Goos, die in der Nähe des Parks Spoor Noord wohnt, wurde am Sonntagmittag während ihres Trainings von einem Mann angegriffen. Er versuchte, Goos zunächst zu Fall zu bringen und stach danach mit einem Messer in ihren Rücken.

Der 26-jährige Angreifer, ein Antwerpener, konnte kurze Zeit später festgenommen werden. Er wurde am Montagmorgen dem Untersuchungsrichter vorgeführt. Er soll geisteskrank sein und ist jetzt wegen Mordversuches verhaftet worden.

Goos hat den Bericht in den sozialen Medien gepostet. "Ich bin das Opfer von sinnloser Gewalt geworden. Ohne Anlass, Grund oder Motiv wurde ich niedergestochen."

"Ich bekam Messerstiche in den unteren Teil meines Rückens und habe viel Blut verloren. Eine Röntgenaufnahme hat gezeigt, dass meine rechte Niere beschädigt ist. Ich muss sicher eine Woche auf der Intensivstation bleiben und darf mich sechs Wochen lang nicht mehr anstrengen. Warum können wir eindander in dieser Welt nicht mit Liebe überfallen anstelle mit Gewalt?", so Goos noch.

Sofie Goos war mit ihrem Training fast fertig, als sie angegriffen wurde. Sie hatte gerade ihren Freund, der sie auf dem Fahrrad begleitete, nach Hause geschickt. Sie wurde mit dem Krankenwagen ins Stuyvenberg-Krankenhaus gebracht. Dort folgen an diesem Montag weitere Untersuchungen.

"Gute Besserung"

Das Team von Goos, BMC-Etixx-Pro Thriatlon, beobachtet ihren Zustand. "Wir wünschen ihr gute Besserung. Sofie ist eine enorm starke Athletin und wir vertrauen darauf, dass sie das hier gut durchsteht", so der Teammanager Bob De Wolf.

"Es ist noch unklar, welche Auswirkungen das auf ihre Saison haben wird und das ist auch zweitrangig. Im Mittelpunkt steht nun erst einmal ihre Genesung."