Negativimage: Brüssel will die Japaner besänftigen

Cécile Jodogne (DéFi), die Staatssekretärin für Außenhandel der Region Brüssel-Hauptstadt, hat sich nach Japan aufgemacht, um dort zu versuchen, das Image der belgischen Hauptstadt, das nach den Terroranschlägen arg gelitten hat, wieder aufzupolieren. Seit den Anschlägen auf Paris und Brüssel bleiben sowohl die Touristen, als auch die Geschäftsleute und Investoren aus Japan aus.

"Wir haben einige schwere Momente hinter uns, doch jetzt ist Brüssel wieder bereit dazu, Sie mit offenen Armen zu begrüßen.", sagte Brüssels Außenhandels-Staatssekretärin in Nagoya, der drittgrößten Stadt Japans. Der dortige Ortsteil Sakaemachi ist übrigens mit dem Brüsseler Louiza-Viertel verschwistert.

Hier finden in dieser Woche die „Brussels Days“ statt und in diesem Rahmen will Staatssekretärin Jodogne die japanische Wirtschaft daran erinnern, wie wichtig die belgische Hauptstadt für sie war, ist und weiter sein wird. Japan stand im vergangenen Jahr in Belgien auf Rang 17 der wichtigsten Handelspartner und rund 10 % des hiesigen Exports gingen nach Japan. Nicht zuletzt besuchen rund 56.000 japanische Touristen Brüssel.

Die Region Brüssel-Hauptstadt und nicht zuletzt auch ganz Belgien wünschen sich, dass das wieder so sein wird und wollen weiter eine anziehende Wirkung auf die Japaner haben. Auch deshalb erinnerte Staatssekretärin Jodogne in Nagoya daran, dass "das Leben hier wieder begonnen hat."