Inflation in Belgien steht wieder an der EU-Spitze

Zum sechsten Mal in Folge war die Inflation in Belgien wieder die höchste ihrer Art auf Ebene der Europäischen Union. Nach Zahlen des europäischen Statistikamtes Eurostat steht unser Land in diesem Bereich seit sechs Monaten an der EU-Spitze.
McPHOTO / INSADCO / Bilderbox

Die Steigerungsrate der Verbraucherpreise in Belgien stieg im April um 1,5 %. Im März lag diese Steigerungsrate bei 1,6 %. Diese Zahlen beruhen auf der Definition der Inflation bei Eurostat. Hinter Belgien folgten im April Schweden (+1,0 %) und Malta (+0,8 %).

Dem gegenüber hat allerdings die negative Inflation einiger europäischer Mitgliedsstaaten mehr Gewicht auf das Gesamtbild. Über die gesamte EU verteilt sanken die Verbraucherpreise im April um 0,2 %.

Die stärksten Preissenkungen wurden im vergangenen Monat in Rumänien (-2,6 %), in Bulgarien (-2,5 %) und auf Zypern (-2,1 %) registriert. Im März blieben die Preise EU-weit stabil.

Interessant ist hier, dass die negative Inflationsrate in der Eurozone, also in den EU-Mitgliedsstaaten, in denen der Euro als einziges Zahlungsmittel gilt, auf dem gleichen Niveau, wie in der gesamten Union lag.