"Positive Belgium" und "Sprout to be Brussels"

Die belgische Bundesregierung sowie die Länder und Regionen einigten sich auf eine gemeinsame Image-Kampagne für unser Land im Ausland. Für ein besseres Ansehen Belgiens nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel machen die beteiligten Regierungsinstanzen 4 Mio. €. In Brüssel rücken die Kultur und die Gastronomie enger zusammen, um auf ihre Stadt wieder aufmerksam zu machen.

"Positive Belgium"

Nach den Attentaten in Brüssel und in Paris will Belgien sein Image aufpolieren. Vor diesem Hintergrund haben sich die Mitglieder eines Konzertierungsausschusses aus Bund und Ländern auf eine gemeinsame Image-Kampagne im Ausland geeinigt, die unter dem Motto „Positive Belgium“ laufen wird.

Nach Aussagen von Premierminister Charles Michel (MR - kl. Foto), der die Kampagne am Mittwoch vorstellte, hat „Positive Belgium“ eine Laufzeit von zwei Jahren, soll vor allem den Tourismus wieder anregen und darf 4 Mio. € kosten. Eine Taskforce, der auch unpolitische und außenstehende Werbe- und PR-Fachleute angehören werden, wird jetzt ins Leben gerufen, um das Vorhaben in die richtigen Wege zu leiten.

"Sprout to be Brussels"

Auch Brüssel arbeitet emsig am Image der Stadt. Hier rücken verschiedene Aktoren aus der Musikwelt, z.B. der Konzertsaal AB (Ançienne Belgique), die Förderinitiative Poppunt für populäre Musik und Brussels Philarmonic, und die Gastronomie der Hauptstadt enger zusammen. Unter dem Slogan „Sprout to be Brussels“ und dem Symbol eines Rosenkohls (ein in Brüssel traditionell beliebtes Gemüse, dass hierzulande auch „Brusselse spruitjes“ oder „choux de Bruxelles“ genannt wird) sollen die Belgier wieder neugierig und stolz auf ihre Hauptstadt gemacht werden.

Mit Rabatten und Wettbewerben kämpfen die Initiatoren um die Rückkehr ihrer Landsleute in die Hauptstadt und sie wollen erreichen, dass die Brüsseler selber wieder vermehrt ins Zentrum der Stadt kommen. Sowohl die Kultur, als auch die Gastronomie von Brüssel leiden massiv unter einem Besucher- und Kundenmangel seit den Links nach den Anschlägen auf Paris hierher und den Attentaten auf die Hauptstadt selbst.

All rights reserved to Matthias Engels