Wieder Schäden durch Unwetter

In der Nacht zum Sonntag haben schwere Unwetter für Überschwemmungen und vollgelaufene Keller und Wohnungen in Flandern gesorgt. Diesmal lag der Scherpunkt in den Antwerpener Kempen, wo die Feuerweht dutzende Einsätze fahren musste.

Die Feuerwehren von Westmalle, Schoten, Malle, Ranst, Mol und Zoersel mussten dutzende Male ausrücken, weil die Kanalisation die enormen Regenmassen nicht auffangen konnten. Keller und Garagen mussten leergepumpt werden und in einigen Häusern liefen auch Wohnungen im Erdgeschoss voll.

In Westmalle musste eine Pflegestation evakuiert werden, bzw. wurden einige Bewohner zu ihrer Sicherheit in die oberen Stockwerke verlegt. Ebenfalls in Westmalle stürzte ein Baukran im Sturm um. Dabei wurde aber nur eine Baubude zerstört. Verletzt wurde niemand.

Auf der Autobahn E34 bei Beerse mussten die Fahrzeuge bei einer heftigen Hagelsteuer anhalten, weil die Fahrer nichts mehr sehen konnten. Einige Autos suchten vor den Hagelkörnern sogar Schutz unter Brücken.