Belgiens Gewerkschafter kämpfen gegen Spar-Regierung

Offiziellen Polizeiangaben der Polizeizone Brüssel-Hauptstadt Elsene zufolge sind an diesem Dienstag rund 7.500 Personen der öffentlichen Dienste auf die Straße gegangen, um gegen die Reformen und Kürzungspläne der Regierung zu demonstrieren.

Die christlische Gewerkschaft ist massenhaft in Büssel anwesend, der  französischsprachige Flügel der sozialistischen Gewerkschaft  führt Protestaktionen in ganz Wallonien.

Auch in Gent ist eine Gewerkschaftsdemo. Dort ist der sozialistische Gewerkschaftsbund der öffentlichen Dienste ACOD zusammengekommen.

"Der Zustand wird aufgrund der anhaltenden Einsparungen sowohl am Personal als auch an den Arbeitsmitteln langsam unhaltbar. Die Dienstleistung ist wirklich gefährdet", sagte Chris Reniers (Foto) von der sozialistischen Gewerkschaft der öffentlichen Dienste ACOD im VRT-Radio an diesem Dienstagmorgen.

"Die Menschen fühlen, dass ihnen alles entgleitet. Sie können ihre Arbeit nicht ordentlich machen."

"Hinzu kommen die ständigen Angriffe auf die gesetzliche Altersrente, auf die Kaufkraft der Beamte und auf ihre Lohn- und Arbeitsbedingungen. Die Leute haben genug. Sie spüren das jeden Tag am eigenen Leibe. Die Politik muss sich ändern. Sie muss Perspektive bekommen, auch in den öffentlichen Diensten."

Demo in Brüssel

Nicolas Maeterlinck
Nicolas Maeterlinck

ACOD in Gent