Endlich: Kampagne für Krebsnachsorge!

Die Vereinigung 'Kom op tegen Kanker' ('Steh auf gegen Krebs') ruft eine Kampagne für Patienten ins Leben, die nach ihrer Krebsbehandlung weiterhin Beschwerden haben.

Selbst wenn der Patient seinen Krebs überwunden hat, wird er häufig mit seinen Fragen, Sorgen und physischen Folgen der Behandlung alleine gelassen. Dieses Problem gerät oft in Vergessenheit, sagt Hans Neefs von 'Kom op tegen Kanker'.

In der VRT sagte er: "Dabei kann es sich um physische Probleme handeln, die eigentlich sehr lange weiterhin sprürbar sind, zum Beispiel Nebenwirkungen einer Behandlung wie Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Schmerzen. Die Menschen fallen aber oft auch in ein schwarzes Loch, weil sie dann erst beginnen, ihre Krebserfahrung zu verarbeiten und zu diesem Zeitpunkt fällt die sichere Begleitung einer Person im Krankenhaus weg und der Patient muss häufig alleine weitermachen."

'Kom op tegen Kanker' bittet die Menschen, ihre Erfahrungen anonym zu teilen. Auf dieser Grundlage soll dann ein geeigneter Nachsorgeplan für die Patienten erstellt werden, der auch die richtige psychologische Begleitung enthält.