König und Premier besuchen Unglücksstelle

Belgiens König Philippe, Regierungschef Michel, Mobilitätsminister Bellot und Walloniens Ministerpräsident haben am Montagnachmittag den Ort besucht, wo vergangen Nacht zwei Züge kollidiert waren. Zuvor besuchten sie das Rathaus von Amay, wo Opfer und Familienangehörige betreut werden.

Wegen der heftigen Regenfälle dauerte der Besuch der Unglücksstelle nur wenige Minuten. Zugegen waren auch die Bahnmanager Jo Cornu und Luc Lallemand.

Mobilitätsminister Bellot warnte vor voreiligen Schlussfolgerungen zu den Unfallursachen. „Die Gerüchte darüber, warum es zu dieser Kollision gekommen ist, sind reine Spekulationen“, sagt er nach dem Besuch. Er wolle erst die Resultate der Ermittlungen abwarten.

Es gibt momentan verschiedene Hypothesen zu diesem Drama. So soll am Sonntagabend ein Blitz in ein Stellwerk eingeschlagen sein, aber noch steht nicht fest, ob dass die Ursache für den Unfall gewesen sein könnte. Auch musst erst die elektronische Fahrtenregistrierung der verunglückten Lok sichergestellt und ausgewertet werden. Unklar ist zur Zeit noch, ob das Gerät schon gefunden wurde.