Rote Teufel können nicht überzeugen

Nach einem Sieg im letzten Testspiel geht Belgien gestärkt in die Gruppenphase der Fußball-EM. Noch immer gelten die Roten Teufel als heimlicher Mitfavorit des Turniers, aber gegen Norwegen tat sich die belgische Nationelelf zunächst schwer.

Belgiens Rote Teufel sind fünf Tage vor Beginn der Fußball-EM in Frankreich noch nicht in Topform. Die Mannschaft von Trainer Marc Wilmots kam nach zwischenzeitlichem Rückstand gegen die nicht für die EM qualifizierten Norweger in Brüssel zu einem mühsamen 3:2 (1:1)-Erfolg.

Vier Tage nach dem dürftigen 1:1 gegen Finnland brachte Romelu Lukaku die Belgier früh in Führung (4.). Joshua King glich aus (21.), ehe Veton Berisha in Brüssel für die Führung der norwegischen Gäste sorgte (49.). Eden Hazard - auf Vorlage des Ex-Wolfsburgers Kevin De Bruyne (70.) - und Laurent Ciman (73.) sorgten jeweils per Kopf für eine erfolgreiche EM-Generalprobe des belgischen Vizeeuropameisters von 1980.

Die Gastgeber besaßen deutlich mehr Spielanteile, der letzte Pass kam lange Zeit aber nicht an. Die ersatzgeschwächte belgische Verteidigung offenbarte zudem einige Schwächen. Belgien startet am 13. Juni mit dem Spiel gegen Italien in Lyon in die EM. Weitere Gegner in der Gruppe E sind Irland und Schweden.