Einigung auf Subventionen für Windturbinen

Die föderale Regierung hat eine Einigung hinsichtlich der Subventionen von zwei neuen Windturbinenparks im Meer erzielt. Es handelt sich um einen Betrag von insgesamt 4,5 Milliarden Euro.

Windturbinenparks am Meer sind notwendig, damit Belgien die Ziele hinsichtlich erneuerbarer Energien erfüllen kann. Sie sind aber auch teuer. Die Regierung will auf jeden Fall den Vorwurf der Übersubventionierung  - wie im Fall der Solarzellen - vermeiden.

Der Staatssekretär für die Nordsee, Philippe De Backer, betont deshalb vor allem auch, dass die Subventionen für die beiden Windturbinenparks niedriger ausfallen würden, als zunächst geplant. In der VRT sagte er an diesem Donnerstag: "Wir gehen gegen die Übersubventionierung vor. Wir sparen mehr als eine Milliarde Euro an Subventionen für die beiden Parks, die kurz vor der Inbetriebnahme stehen, ein. Das ist ein wichtiger Entschluss, der zeigt, dass der Übergang eingesetzt hat. "

Die Parks werden 19 Jahre lang anstatt 20 Jahre über Grünstromzertifikate subventioniert. Die Gewinnspanne für Investoren ist offenbar von 12 auf 10,5 Prozent gesenkt worden. Insgesamt geht es noch immer um 4,5 Milliarden Euro.

Die beiden Parks zusammen erbringen eine Leistung von 600 MW, das heißt, die Leistung eines kleinen Atomkraftwerks.