Mehr Geld für Integration von Flüchtlingen

Die kommunalen öffentlichen Sozialhilfezentren (ÖSHZ) in Belgien erhalten von der Bundesregierung mehr Geld für die Integration von anerkannten Flüchtlingen. Der Ministerrat der belgischen Mitte-Rechts-Regierung beschoss jetzt eine Erhöhung der entsprechenden Dotationen um 10% zusätzlich auf die Sozialleistungen der Asylsucher.

Nach Angaben von Belgiens Staatssekretär für Asyl und Einwanderung, Theo Francken (N-VA - kl. Foto), sollen diese zusätzlichen Mittel dazu dienen, anerkannten Asylbewerbern zu einer Arbeitsstelle zu verhelfen.

Die Sozialhilfezentren würden einiges in dieser Hinsicht leisten, so Francken: „Es ist so, dass die ÖSHZ einiges schaffen, z.B. Hilfestellung bei der häuslichen Niederlassung, gesellschaftliche Dienstleistung oder die Begleitung von anerkannten Flüchtlingen." Die kommunalen Sozialhilfezentren helfen den anerkannten Asylsuchern insofern, als dass sie rasch einen Weg in den Arbeitsmarkt finden können. Das wichtigste sei, so Franken weiter, „dass diese Menschen etwas zur Gesellschaft beitragen können.“

Aber die Voraussetzungen dazu seien derzeit nicht gut, denn der Arbeitsmarkt lasse sich nicht wirklich auf die Flüchtlinge ein. Doch ein Job würde ihnen dabei helfen, gesellschaftlich besser anerkannt zu werden. Deshalb müsse man dafür sorgen, so Franken, „dass sie arbeiten, zu etwas beitragen, unsere Wirtschaft stärken und Steuern zahlen.“