Internationale Presse lobt Rote Teufel

Die schwedische Presse gibt sich nach dem gestrigen 3:0-Sieg der belgischen Nationalelf gegen Irland schwer beeindruckt. Schweden ist am kommenden Mittwoch der nächste Gegner der Roten Teufel. „Belgien ist aufgewacht“, schreibt Aftonbladet.

Die schwedische Presse analysierte die Leistung der Belgier natürlich besonders interessiert. „Die belgische Mannschaft überrannte die Iren“, heißt es weiter in Aftonbladet. „Dieses Resultat ist ein Alptraum“, meinst Expressen. Die Schweden hatten auf ein Unentschieden gehofft, um ihrer Mannschaft doch noch die Qualifikation für das Achtelfinale zu ermöglichen.

„Beängstigend“, findet Dagens Nyheter. „In der zweiten Halbzeit zeigten die Belgier, was sie wirklich können und den Schweden konnte dann nur noch angst und bange werden“.

Auch in der französischen Presse wurde das Spiel aufmerksam verfolgt. L’Equipe schreibt: „Belgien hat eine Halbzeit gewartet, bevor eine schwache irische Mannschaft auf die Plätze verwiesen wurde. Lange fehlte Bewegung, Inspiration und Zusammenspiel.“

Die Spanier sind beeindruckt. „Belgien dominierte Irland, aber es muss auch klargestellt werden, dass Irland keine besonders gute Mannschaft ist“, schreibt Marca.

Die BBC sah am Samstag eine andere belgische Mannschaft als gegen Italien. „Die Belgier forderten den Ball ein und Hazard und De Bruyne brachten die irische Verteidigung jetzt wohl in Bedrängnis. Dieser Sieg wird dem Selbstvertrauen der Belgier sehr gut tun. Wenn Belgien es weit bringen will, braucht es den Lukaku aus der zweiten Halbzeit.“

Auch die deutsche Presse glaubt weiterhin an den Geheimfavoriten Belgien. „Lukaku weckt Belgien: Achtelfinale nach 3:0-Sieg in Sicht“, titelt Bild. „Die Belgier zeigten sich vor den Augen des belgischen Königs Philippe stark verbessert und boten in Hälfte zwei eine überzeugende Leistung.“

„Gute Aussichten für Belgien. Auf die Pleite gegen Italien folgt der Sieg über Irland“, schreibt die FAZ. „Belgien war unter Druck und löst die Aufgabe gegen Irland souverän.“