UGent verbietet Türkei-Reisen und -Aufenthalte

Nach dem Terroranschlag auf den Flughafen von Istanbul untersagt die Universität von Gent (UGent - Foto) ihrem Personal und ihren Studenten von Reisen und Aufenthalten in der Türkei ab. Das betrifft auch Austausch-Programme für Studenten, z.B. im Rahmen des europäischen Erasmus-Programms.
Nicolas Maeterlinck

Der private flämische TV-Sender VTM meldete diese am Dienstagabend und auf Nachfrage vonseiten der VRT-Nachrichtenredaktion bestätigte UGent-Sprecherin Stephanie Lenoir diese Maßnahme. Man wolle nach einer Analyse der Situation in der Türkei und aufgrund von eigenen Erwägungen kein Risiko eingehen.

UGent-Direktorin Anne De Paepe richtete ein entsprechendes Schreiben an die Betroffenen. Darin heißt es: „Die Situation stellt sich derzeit so dar, dass wir momentan dazu gezwungen sind, alle dienstlichen Reisen in die Türkei zu untersagen. Auch der Studenten-Austausch mit der Türkei für das erste Semester wird gerade annulliert.“ Das bedeutet für 19 Genter Unistudenten, dass deren Erasmus-Aufenthalt in der Türkei erst einmal gestrichen ist.

Das belgische Außenamt in Brüssel allerdings gibt derzeit keine Reisewarnung für die Türkei aus, lässt aber erkennen, dass „erhöhte Wachsamkeit“ geboten ist.

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