Colruyt verkauft Pro à Pro an die Metro-Gruppe

Die belgische Warenhauskette Colruyt ist am Freitag aus dem Aktienhandel an der Brüsseler Bel 20-Börse genommen worden. Grund dafür ist der Verkauf der französischen Colruyt-Tochter Pro à Pro an den deutschen Metro-Konzern, in Belgien durch die Makro-Warenhäuser bekannt.

Colruyt ist im Bereich Discounter in Belgien mit seinen Niedrigpreis-Angeboten Marktführer. Jetzt stößt die Warenhauskette ihre französische Tochter Pro à Pro ab. Diese Marke beliefert in Frankreich vornehmlich Krankenhäuser, Firmenkantinen, Hotels und Restaurants mit Lebensmitteln.

Nach eigenen Angaben beliefert Pro à Pro rund 42.000 Kunden und generierte 2015 einen Jahresumsatz von fast 670 Mio. €. Nach Ansicht von Colruyt könne dieses Unternehmen besser innerhalb einer starken Gruppe, wie dem Metro-Konzern, wachsen. Die belgische Discounter-Kette bleibt aber weiter mit ihren Supermärkten aktiv am französischen Markt.