Ferienzeit ist in Belgien auch Baustellenzeit

In den meisten Ländern und Regionen in unseren Breitengraden beginnen in diesen Tagen die Sommerferien und damit beginnt auch die alljährliche Reisezeit. Durch die allgemein herrschende Terrorangst verzichten in diesen Zeiten viele Familien darauf, mit dem Flugzeug zu verreisen und nehmen wieder vermehrt das Auto. Doch im Sommer, wenn der Berufsverkehr gehörig abnimmt, werden viele Straßenbaustellen in Angriff genommen, auch hier in Belgien.
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Für Urlaubereisende, die mit dem eigenen Wagen nach Belgien kommen oder die Belgien auf dem Weg z.B. nach Frankreich oder Großbritannien als Transitland nutzen, gilt vorweg die Devise der hiesigen Verkehrsbehörden: „Meiden Sie die Samstage!“ An diesem Tagen fahren viele Zeitgenossen in Urlaub oder beginnen die Heimreise.

Deshalb sind lange Staus an Samstagen quasi vorprogrammiert. Ohnehin sind die neuralgischen Autobahnen E40 Richtung Nordseeküste und die E411 in Richtung Ardennen und Frankreich, die viele Belgier und Niederländer nutzen, permanent staugefährdet.

Hinzu kommt eine ganze Reihe an Autobahnbaustellen. Bis zum 7. August wird u.a. auf der E40 zwischen Brüssel und Ostende auf Höhe von Erpe-Mere und Zwijnaarde gearbeitet und zwar in beiden Richtungen. Der Verkehr läuft dort über enger gestaltete Fahrstreifen. Noch bis zum Jahresende wird auch an der E40 in Cheratte gearbeitet. Das ist dort, wo diese Autobahn bei Lüttich über die Maas fährt. Hier muss weiter auf engeren Fahrstreifen gefahren werden, was in den Hauptverkehrszeiten zu Staus führen kann.

Noch bis zum Ende des Wochenendes finden zudem Fahrbahnarbeiten auf der A12 am Anschluss mit der Ringausfahrt R1 in Antwerpen-Nord statt. Ohnehin stören mehrere Baustellen auf den Autobahnen E19 und E34 in Flandern in den Großräumen Gent, Antwerpen und in Richtung niederländische Grenze den (Urlaubs)Verkehr. Rund um Brüssel sind davon auch Schnell- und Landstraßen betroffen.

BELGA/VIDAL